Feb 16 2012
Vom Zirkus zum Schaustellerbetrieb
Die Albertis, seit Generationen eine reisende Familie. In der ehemaligen DDR betrieben die Albertis einen Familienzirkus, denn unhabhängig wollten sie sein.
1972 wurden die Albertis von dem damaligen Regime vor die Alternative gestellt, entweder ein Staatszirkus oder das Ende des Familienzirkus. Die Familie Alberti wollten unabhängig bleiben, lösten den Zirkus auf und stiegen in das Schaustellergewerbe ein. Nun reisen die Albertis schon seit Generationen durch die Ex−DDR und seit der wende durch die neuen Bundesländer und beschicken Stadtfeste jeglicher Art mit Ihrem kleinen Jahrmarkt.
Mit mehreren Karussells, Autoskooter, Buden, Verkaufsstände und Wohnwagen fahren Sie überall da hin, wo man sich ein lukratives Geschäft erhofft. Durch die Wirtschaftsflaute kamen neue Probleme auf, die Leute müssen sparen und somit ist es ist nicht einfach das Geld für die Platzmiete einzuspielen, geschweige die 25−köpfigen Familienmitglieder satt zu kriegen. Trotzdem möchten die Albertis das freie Leben nicht aufgeben. In einer Filmdokumentation wurde das Leben der Albertis dargestellt und im TV ausgestrahlt. Vom Hochseilartisten zum Schausteller, das leben auf der Straße und die Absicht niemals sesshaft zu werden.
1.Reihe Mitte / Autor: Andre` Eisermann
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