Mai 14 2012

Kleiner Rummel in Berlin-Staaken

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Zum traditionellen Volksfest der “Gartenstadt Staaken” das zum 62. mal stattfindet, werden wieder zahlreiche Besucher erwartet. Zu den Attraktionen zählen Fahrgeschäfte, wie das über 50 Jahre alte Kettenkarussell, der Autoskooter, der Babyflug und die nostalgische Schiffschaukel die inzwischen auch schon über 70 Jahre alt ist. Geschicklichkeit oder etwas Glück verlangen die verschiedenen Spielwagen. Neben diesen Attraktionen befinden sich auch noch zwei Süßwaren, einen Slusheisstand, ein Bierpavillon und ein kleines Bierzelt mit anliegenden Biergarten und sorgen somit für das leibliche Wohl der Besucher. Wie in jedem Jahr wird dieses Volksfest mit einem guten Programmaufgebot durchgeführt. (16.5. – 28.5.2012)

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Mai 03 2012

Kleiner historischer Jahrmarkt

In der Domäne Dahlem in Berlin-Zehlendorf findet z.Z.  an sechs tagen der traditionelle Jahrmarkt mit Künstler, Gaukler und historischen Fahrgeschäften statt. Die zum teil sehr gepflegten Fahrgeschäfte stammten tatsächlich aus früheren Zeiten, so genannte Retro-Jahrmarktgeschäfte waren dort nicht vertreten, darauf legt der Veranstalter großen Wert.

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Apr 13 2012

Schaustellerzugmaschinen

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Entwicklungsgeschichte als Kurzeinleitung

Was einmal mit einem Pferdegespann begann wurde durch eine straßentaugliche Lok ersetzt, die mit Dampf betrieben wurden. In den USA arbeiteten mehrere Firmen an der Entwicklung eines Schleppers, statt mit Dampf sollte ein neuer Motor als Antrieb dienen und somit um vieles leichter und beweglicher werden. Als der erste gilt der von John Chartern aus Illinois entwickelte Schlepper, von dem nur sehr wenige Exemplare hergestellt wurden. In Pennsylvania begannen John Froelich und die Gebrüder Dissinger ebenfalls mit der Schlepperherstellung. Zwar wurden in England bereits um 1900 erste Prototypen und Entwürfe erstellt, doch die Schlepper konnten sich noch nicht gegen die populäre Dampfmaschine durchsetzen, und so kamen nur wenige zum Einsatz in der Schaustellerbrange. Im verlaufe der zwanziger Jahre kamen die deutschen Schausteller oder eher die besser verdienenden Schausteller auf den Geschmack der sogenannten Schlepper. Immerhin war der Anschaffungspreis noch recht unerschwinglich, die Produktionen sehr gering.

Die Fa. Lanz brachte nach mehreren Entwicklungen den legendären Bulldog auf den Markt, der mit seiner Leistung den Ansprüchen der Schausteller eher entsprach. Galt er zu jener Zeit als sehr zuverlässig und war unverwüstlich. Aus einem Zylinder mit Glühkopf, der mit einer Lötlampe erhitzt und über ein Schwungrad per Hand angeschmissen wurde entsprangen sagenhafte 15 PS. Im laufe weiterer Produktionen wurde die Leistung bis auf 55 PS gesteigert.

Die Deutsche Firma Hanomag Produzierte ebenfalls Tracktoren mit starker Leistung, allerdings zu erschwinglicheren Preisen und fand daher schnell Käufer aus dem Schausteller und Zirkusgewerbe. Ach der Deutz war ein gefragter Tracktor.

Später setzte sich Kaelble mit Schwerlastmaschinen durch. Als Zugmaschine mit Ladefläche und Geschlossener Fahrerkabine erfüllten sie mehr an Komfort gegenüber den meist offenen Traktoren.

Die LKW-Industrie (Mercedes, MAN, Volvo, IVECO u.s.w.) entdeckte die Ansprüche verschiedener Gewerbezweige und produzierte unter anderem auch verkürzte Lastkraftwagen als Zugmaschinen. Mercedes stellte den Unimog in Produktion, eigentlich mehr für die Landwirtschaftliche Industrie. Wegen seiner unglaublichen Geländetauglichkeit fanden aber auch die Schausteller reges Interesse an dieser Allradbetriebenen Zugmaschine. Wahrscheinlich inspirierten die Trucks aus den USA die Schausteller und somit stylten sie ihre Zugmaschinen sozusagen als Aushängeschild der Firma mit Airbrushmalereien, Chrom und viel Beleuchtung. Schaustellermaschinen heben sich gegenüber der Maschinen anderer Gewerbezweige ab und stechen stark heraus.

Selbst die, der ehemaligen DDR, wie die IFA L60 oder die kleinere Variante L50 wurden dem Styl des Schaustellergewerbes angepasst und brauchten sich nicht zu verstecken.

Lanz

Lanz

Fazit: Die Zugmaschine ist das Herzstück der Schausteller die ständig während der Saison unterwegs sind um Volksfeste mit ihren Geschäften zu beschicken.

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Apr 06 2012

André Eisermann vom Kirmeskind zum Buchautor…

Vom Kirmeskind zum Buchautor

Ein leidenschaftlicher Schauspieler der als Kirmeskind auf der Reise aufwuchs schrieb das Buch “1.Reihe Mitte”. Darin erzählt André Eisermann über sein leben auf der Kirmes und seiner Leidenschaft als Schauspieler. Der 1967 in Worms geborene Sohn einer Schaustellerfamilie wuchs zwischen Achterbahn und Kirmesvariete auf. Mit siebzehn begann sein Schauspielstudium in München. Nach einigen Engagements in Münchner Gastspielhäuser wirkte er im Film “Go Trabi Go” in einer Nebenrolle mit. 1994 bekam André die Titelrolle im Film “Kasper Hauser” und heimste sich mehrere Auszeichnungen ein. Sogar für den Golden Globe in Hollywood wurde Eisermann zu seinem zweiten Film “Schlafes Bruder” nominiert. Weitere Rollen folgten bis er seine mitreißende Lebensgeschichte literarisch verfasste. 2002 wurde das Werk “1.Reihe Mitte” vom Verlag Kiepenheuer & Witsch veröffentlicht. Selbstverständlich geht André seiner Schauspielleidenschaft weiter nach.

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Mrz 29 2012

Volksfest ABC

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Attraktionen bestimmen das Bild der Volksfeste. Veranstalter und Schausteller passen stets das Angebot den Bedürfnissen der Besucher an. Ständige Weiterentwicklungen in der Karussellindustrie lassen permanent neue Fahrattraktionen auf den Volksfesten erscheinen. Auch die Spielbranche passt das Warenangebot und die Gestaltung der Geschäfte der Entwicklung der Zeit an.

Besucher sind wichtig. Mit Promotion sorgfältiger Planung und ein breites Angebot werden Volksfeste zu einen Erlebnispark gestaltet um Besucherströme anzuziehen.

Circus und Volksfeste sind oftmals nah beieinander. Häufig sind Fronten unter dem Motto des Circus gestellt. Auf vielen Festen werden Artisten mit ihren Darbietungen ins Festgeschehen eingebunden. Seiltänzer die über dem Volksfest Spazieren, Clowns die Kinder bemahlen und Späße machen, oder der Stelzenmann der durch die Publikumsreihen geht.

Dekoration muss sein. Alle Geschäfte, dabei ist es egal ob Spiel.-, Fahr.-; Schau.- oder Gastronomische Geschäfte, alle werden Aufwendig gestaltet. Oftmals werden enorme Investitionen in kauf genommen um die Geschäfte in einer anziehenden Aufmachung darzustellen.

Energie, ohne Strom läuft nix. Volksfeste sind wie Kleinstädte zu betrachten. Da wird Energie für die einzelnen Geschäfte benötigt, ein Neuzeitkarussell mit Hydraulik und aufwendiger Lichtaufmachung kommt mit unter schon auf einen Strombedarf von über 100 Kw. Aber auch hinter den Kulissen geht nichts ohne Energie. Die Wohnwagen, Werkstätten, Wegbeleuchtungen benötigen Energie. Zum teil muss improvisiert werden, da brauch man Wasseraufbereitungsanlagen für die Bewässerung und mitunter komplette Abwasserpumpensysteme für die Entwässerung um einen Reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen zu garantieren. Je nach Größe der Veranstaltung werden oftmals mehrere Trafostationen gesetzt um den Bedarf zu decken.

Familien sind aus Finanziellen Gründen oft nicht in der Lage ein Volksfest zu Besuchen. Auch auf diese nehmen die Veranstalter und Schausteller Rücksicht und richten einen Familientag ein. An diesen Tagen werden Ermäßigungen angeboten.

Gegenwart, Vergangenheit oder Zukunft alles zu haben. Vollkommen Zeitlos stellen sich Volksfeste zur Schau und befriedigen jeden Geschmack.

Heimatfeste: Hier trifft man sich, geht aufeinander zu, lernt seinen Nachbarn besser kennen oder findet vielleicht seine zukünftige Frau.

Import aus anderen Ländern. Es sind viele Karusselle oder Spielwagen aus dem Ausland vertreten. All diese erfüllen die Vorschriften des deutschen Gesetzes

Jahrmarkt: Alte Bezeichnung eines Volksfestes. Wird heutzutage teilweise noch benutzt, hauptsächlich für Volksfeste im kleinen rahmen die nostalgie ausstrahlen.

Kundenfreundliche Bedienung trotz Dauerstress fällt manchmal schwer, wird aber immer beherzigt. Mein Appell an alle ! “Macht es Euch nicht so schwer, mit guter Laune geht alles wie von selbst”.

Lizenz: Egal welche Spielart, alle entziehen sich einer strengen Kontrolle und wurden erst zugelassen nachdem alle Ecken und Kanten behoben waren.

Malerei: Nirgends ist die Welt bunter als auf Volksfesten. Illusionen, Fantasien, Superstars im glanze der Malerei dargestellt auf den Fassaden der Geschäfte.

Nationen: Volksfeste sind Multikulturell. Eingeladen sind alle Nationen egal welcher Herkunft. Unter dem Motto “Vergnügen ist für alle da”.

Oberste Priorität: Verbreitung von Frieden und Freude.

Politiker werden regelmäßig auf volksfesten eingeladen. Die Veranstalter und Schausteller pflegen den Kontakt damit die Volksfeste ewig bestehen bleiben.

Route: So nennen die Schausteller ihren Reiseweg den sie während einer Saison bewältigen müssen.

Schausteller sind Gewerbebetriebe die in der Regel im Familienverband eigene Geschäfte betreiben.
Diese Geschäfte sind transportabel und werden während einer Saison auf mehreren Volksfesten aufgebaut.
Wegen dieser Mobilität müssen sie in Wohnwagen leben.
Nach Beendigung der Saison leben die Schausteller und ihre Angestellten an ihren festen Wohnsitzen, sie sind also sesshaft.
Der Beruf fordert nur eine zeitliche Mobilität

Tüvabnahme der Geschäfte werden in Regelmäßigen Abständen vorgenommen. Je nach Geschäftsart sind die Überprüfungsperioden unterschiedlich. Die Auflagen für eine deutsche Statik sind enorm, die härtesten in ganz Europa. Trotz gültigen Tüv wird jedes Geschäft nach dem Aufbau vor Inbetriebnahme, einer Abnahmeprüfung von den Regionalen Bauaufsichtsbehörden unterzogen und nur für den Betrieb freigegeben wenn keine Mängel vorhanden sind. Sicherheit hat oberste Priorität.

Utopie und Gegenwart werden nirgends besser vereint.

Viele Überlegungen werden angestrebt, wenn es um die Preisgestaltung geht. Zum einen müssen, erstens die Investitionen und zweitens die laufenden Kosten wie zum Beispiel Gebühren, Platzgeld, Energieaufwand, Warenausspielung, Löhne, Fuhrparkunterhaltung, Wartungen u.s.w. abgedeckt werden. Trotzdem müssen die Preise in erschwinglicher Höhe bleiben.

Wirtschaftsfaktor: Volksfeste werden jährlich von ca. 170 Millionen Gästen besucht, es werden 3,94 Milliarden Euro umgesetzt. Damit liegen Volksfeste in der Freizeitwirtschaft an erster Stelle.

Xtrem sind viele Neuzeitfahrgeschäfte. Immer rasanter werden die Fahrten immer aufwendiger die Karussellkonstruktionen. Die Industrie läst sich immer was neues einfallen.

Young Generation: Mit moderner Musikgestaltung werden die Fahrgeschäfte beschallt und sorgen für Atmosphäre. Aufwendige Musikanlagen in Verbindung mit der Lichtsteuerung lassen den Eindruck aufkommen, es handle sich um eine Reisende Discothek.

Zentral müssen Volksfeste liegen mit einer guten Anbindung der Nah.- und Fernverkehrsmittel,damit die Besucher auch ohne Auto mobil bleiben und ausgiebig feiern können.

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Mrz 18 2012

Keine leichte Aufgabe…

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Viele Überlegungen werden angestrebt, wenn es um die Preisgestaltung geht. Zum einen müssen, erstens die Investitionen und zweitens die laufenden Kosten wie zum Beispiel Gebühren, Platzgeld, Energieaufwand, Warenausspielung, Löhne, Fuhrparkunterhaltung, Wartungen u.s.w. abgedeckt werden. Trotzdem müssen die Preise in erschwinglicher Höhe bleiben.

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Mrz 10 2012

Übrig geblieben von der Weiberfastnacht….

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Animationsfigur vor GeisterbahnWeiberfastnacht oder doch nur eine Kirmesattraktion! Ganz in unschuldigem weiß, aber sexy…..?

Sexy Braut in weißem Brautkleid

Keine Angst sie ist nicht mehr heiratsfähig.

Animationsfigur einer Geisterbahn sorgte für Aufheiterung unter den Besuchern des Eislebener Wiesenmarktes

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Feb 26 2012

Hau den Lukas

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Gemeint ist der Kraftmesser bei dem durch einen Rundschlag mit dem Hölzernen Hammer auf einen Stöpsel der aus einen Holzkasten ragt, geschlagen wird. Im Kasten befindet sich eine Wippe die durch die Kraftübertragung den Frosch auf einer Führungsschiene nach oben schnellen lässt.

Je nach Kraftaufwand schießt der Frosch mitunter bis ganz nach oben und schlägt an einer Glocke an.
Bei neueren Modellen wird direkt auf die Wippe geschlagen, der Kasten entfällt hier.
Es gibt auch Elektronische Lukas bei denen der Kraftaufwand durch ein Computerprogramm berechnet wird.
Am beliebtesten sind die mechanischen Modelle, bei den Elektronischen kommt der Spaßeffekt zu kurz.
Dieses Geschäft dient mehr der Belustigung, als Gewinn werden meistens Blumen oder Schlüsselanhänger als Anerkennung ausgegeben.

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Feb 16 2012

Vom Zirkus zum Schaustellerbetrieb

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Die Albertis, seit Generationen eine reisende Familie. In der ehemaligen DDR betrieben die Albertis einen Familienzirkus, denn unhabhängig wollten sie sein.
1972 wurden die Albertis von dem damaligen Regime vor die Alternative gestellt, entweder ein Staatszirkus oder das Ende des Familienzirkus. Die Familie Alberti wollten unabhängig bleiben, lösten den Zirkus auf und stiegen in das Schaustellergewerbe ein. Nun reisen die Albertis schon seit Generationen durch die Ex−DDR und seit der wende durch die neuen Bundesländer und beschicken Stadtfeste jeglicher Art mit Ihrem kleinen Jahrmarkt.
Mit mehreren Karussells, Autoskooter, Buden, Verkaufsstände und Wohnwagen fahren Sie überall da hin, wo man sich ein lukratives Geschäft erhofft. Durch die Wirtschaftsflaute kamen neue Probleme auf, die Leute müssen sparen und somit ist es ist nicht einfach das Geld für die Platzmiete einzuspielen, geschweige die 25−köpfigen Familienmitglieder satt zu kriegen. Trotzdem möchten die Albertis das freie Leben nicht aufgeben. In einer Filmdokumentation wurde das Leben der Albertis dargestellt und im TV ausgestrahlt. Vom Hochseilartisten zum Schausteller, das leben auf der Straße und die Absicht niemals sesshaft zu werden.

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Feb 05 2012

Schiffschaukel

YouTube-Vorschaubild      Eine Ebenerdige fünfschiffige Schaukel, eins davon mit Überschlag. [Kurzfilm v. youtube.com] 

 

 

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Feb 04 2012

Die Schiffschaukel eines der Traditionsgeschäfte der Kirmes

Die inzwischen rar gewordene Schiffschaukel entstanden so gegen Ende des 18. Jahrhunderts ist in seiner Art bis heute erhalten geblieben.  Es sind verschiedene Ausführungen auf den Kirmesfesten zu finden.
Bei einigen Schiffschaukeln kann der Fahrgast ebenerdig in das Schiff steigen, bei anderen muss der Fahrgast einige Stufen hochgehen um ins Schiff zu gelangen, diese nennt man Podiumschaukel. Während bei  diesen durch eigenmächtiger Gewichtsverlagerung hin und  her geschaukelt wird, kann bei einer Überschlagschaukel der Fahrgast nachdem er im Schiff angeschnallt wurde, bis zu einem Überschlag rundum schaukeln. Diese Überschlagschaukeln sind heutzutage hauptsächlich nur noch im südlichen Raum Deutschlands zu finden.
Eine weitere Variante  ist  die Großschaukel, bei der mehrere Personen in einem Schiff sitzen und durch Motorkraft bewegt werden. Der besondere Reiz dieser Großschaukel ist das kribbeln im Bauch während der Fahrt.
Noch eine weitere Ausführung der Schaukel sind die Käfigschaukel, bei der Käfige so befestigt sind das sie immer Waagerecht bleiben und der Fahrgast rundum schaukeln kann ohne Kopfüber zu stehen. Diese Käfigschaukeln werden “Looping The Loop” genannt.  Käfigschaukeln sind sehr beliebt, erfordern aber ein gewisses Quantum Schaukelerfahrung.
Looping The LoopSchiffschaukeln und der “Looping The Loop” hatten bisher an ihrer Beliebtheit keine Einbußen. Woran mag das wohl liegen? So haben Studien belegt, dass schaukeln Glückshormone erzeugt. Bei Kinder die gerne und viel Schaukeln wurde festgestellt, dass diese weitaus ausgeglischener wirken gegenüber Kindern die am Schaukeln keine Freude haben. 
Es werden heute noch Schiff.- und Käfigschaukeln von speziellen Herstellerfirmen in modernen und traditionellen Formen gebaut.

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Jan 29 2012

Spuk unterm Riesenrad

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So lautet der Titel einer  1979 gedrehten Kinderserie aus der damals noch existierenden DDR.

In den Sommerferien verbringen drei Geschwister ihre Freizeit bei den Großeltern die als Schaustellerbetrieb eine Geisterbahn betreiben. Durch Zufall erwecken die Geschwister drei Geister zum Leben, was danach folgt kann  sich wohl jeder denken….

Schauplatz war der Kulturpark, der als Freizeit-Anlaufstelle der DDR 1969 angelegt wurde.  Nach der Wende wurde der Park 1991 von der Spreepark GmbH übernommen und als Freizeitpark weiter ausgebaut. Seit 2002 ist der Spreepark wegen Insolvenz geschlossen. Seit dem liegt der Park brach, Vandalismus und die Wucherung der Natur lassen den einstigen Kulturpark als Geisterzenerie erscheinen. Nun dient der gruselige Ort wieder als Geisterkulisse vieler Bild und Filmfanatiker.

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Jan 25 2012

Xtrem…

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….. sind viele Neuzeitfahrgeschäfte. Immer rasanter werden die Fahrten immer aufwendiger die Karussellkonstruktionen. Die Industrie lässt sich immer was neues einfallen.

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Jan 20 2012

Zeitlosigkeit

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Gegenwart, Vergangenheit oder Zukunft alles zu haben. Vollkommen Zeitlos stellen sich Volksfeste zur Schau und befriedigen jeden Geschmack.

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Jan 12 2012

Erinnerungen…Mein Leben im Wohnwagen

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Es ist Reisetag und alle sind schon am Morgen nervös. Mutti schickte mich schon früh aus dem Wohnwagen um ungestört packen zu können. In den Küchenschränken werden Kissen geschoben damit das Geschirr heile bleibt. Der Wohnzimmertisch wird auf den Kopf gestellt. Die Lampen und der Fernseher kommen aufs Bett. Die Schränke werden mit Splinte gesichert, dass ist sicherer da kein Schrankschloss dem ewigen gerüttle der Straßen stand halten würde.
Als Stromkabel und die Schläuche entfernt, Veranda und Erker eingeschoben waren, hängte Vati den Wohnwagen an die Zugmaschine an. Er rangierte den Wohnwagen zum Mittelbauwagen hin und hängte diesen auch noch ran. Da ist der Zug zwar sehr lang, aber das spart Zeit und Geld weil nur eine Tour ansteht. Noch einen letzten Blick über den Platz und schon geht es los.
Ich sitze bei Mutti im Pkw und hinten dran der Kassenwagen. Vati fährt mit der Zugmaschine, hintendran eben unser Wohnwagen und der Mittelbauanhänger worauf das ganze Karussell verladen ist. Hoffentlich geht alles gut sagt Mami, da die Straßen in einigen Ortschafften ziemlich enge sind. Aber Mutti, sagte ich, Papa kommt doch immer heile an, darauf Mama, du hast ja recht, ich mache mir eben nur meine Sorgen. Auf den neuen Platz angekommen suchte Mama den Platzmeister um zu erfahren wo unser Karussell und der Wohnwagen eingeteilt sind. Als das alles geklärt war kam auch Vati schon mit seinen Zug an. Als erstes rangierte er immer den Wohnwagen ein und erst danach stellte er den Mittelbau an richtiger Stelle hin. Du bist mal wieder wild durch die Gegend gefahren, sagte Mami mit einen Lächeln im Gesicht, warum ist wieder einmal eine Schranktür aufgegangen. Ja, sagte Mami, dieses mal leider der Küchenschrank das ganze Zucker und das Mehl ist in der Küche verstreut.
Los komm sagt Mami wir melden dich in der Schule an. Dieser Gang fällt mir doch immer wieder schwer. Im Sekretariat kannte mich die Direktorin noch vom letzten Jahr und setzte mich auch in die gleiche Klasse. Das ist schön so da kenne ich noch ein paar Freunde. Im Klassenzimmer angekommen fing die ganze Klasse an zu jubeln hurra hurra die Kirmes ist wieder da. Hallo wie geht es dir, wo wart ihr überall, habt ihr noch euren Hund, Fragen über Fragen, die Klasse war außer Rand und bannt. Nach einer ganzen Weile meldete sich der Lehrer und sagte, so Kinder nun wieder zum Unterricht. So wunderbar wird man nicht in jeder Schule aufgenommen. Manchmal sind die Schüler sehr zurückhaltend, mit denen muss man erst einmal warm werden. Aber bei der Abreise sind dann die meisten wieder traurig und hoffen das ich im nächsten Jahr wieder komme.
Auf dem Festplatz kennen sich die meisten Schausteller und deren Kinder, da man öfters auf dieser oder jener Kirmes zusammensteht. Wegen der Schule muss ich rechtzeitig zu Bett, da ist die Kirmes immer noch geöffnet und einiger Kirmeslärm durchdringt den Wohnwagen. Aber daran hab ich mich gewöhnt da fällt das Einschlafen nicht schwer. Ja so ist mein Leben, ständig die Schule wechseln, ewig neue Freunde kennen lernen, immer in einer anderen Gegend. Außer während der Winterpause da sind wir Zuhause in unserer Heimatstadt und Leben im Haus.
Wenn der Winter vorbei ist, sind alle wieder froh und Glücklich die Wagen anhängen zu können um auf Tour zu gehen. Selbst unser Hund freut sich wenn es wieder los geht. Nur die Oma ist traurig denn sie bleibt Zuhause und fährt nicht mehr mit.
Oft werde ich gefragt ob mir das Leben im Wohnwagen gefällt und ich nicht lieber an einen festen Ort bleiben würde. Nein niemals, auf der Reise lebt man anders, lernt viele Leute kennen, hat viel zu sehen, dass ist interessanter als das Leben an einen festen Ort.
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Jan 08 2012

Zitat

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Utopie und Gegenwart werden nirgends besser vereint.

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Jan 06 2012

Rekordgeilheit…

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Erstaunlich was so mancher auf der Kirmes anstellt um einen neuen Rekord aufzustellen. Hier nur mal drei von vielen Rekordversuchen:

Keinen Eintrag ins Guinness−Buch – Sechzig Tage bis zu 10 Stunden stürzten sich Stefan Seemann und Bruder Michael Dirschedl aus 56 Meter Höhe Freefall−Tower in die Tiefe. Der Rekord wurde leider nicht ins Guinness−Buch eingetragen, weil dort nur Achterbahn.− und Riesenraderrekorde akzeptiert werden.

Achterbahnrekord – Der 61−ährige Amerikaner Richard K. ist mit rund 20.000 Runden Achterbahn innerhalb der letzten vier Jahre überdurchschnittlich viel gefahren.

Stefan in der Überschlagschaukel – Bei Schlag den Raab “(anno)vierte Staffel” mit Heiko als Gegenspieler behauptete sich Steffan als Chämp. Verrückt war Stefan ja schon immer, aber ein Match in der Überschlagschaukel hätte ihm bestimmt keiner zugetraut……

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Jan 02 2012

2012 ist mal wieder ein Fußballjahr

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Inzwischen dürfte der Kater als bittere Nebenerscheinung der Silvestenacht Vergangenheit sein und man kann sich wieder auf das neue Jahr freuen. 2012 soll auch wieder ein Jahr für die Schausteller werden, die Vorbereitungen hierfür laufen auf Hochtouren. Mit der Fußball Europameisterschaft welche vom 9. Juni bis 1. Juli aus Polen und der Ukraine im TV ausgestrahlt wird haben die Veranstalter und Schausteller eine harte Nuss zu knacken. Hat sich doch gezeigt dass Fußßball ein starker Abwerber der Volksfestbsucher ist.

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Dez 31 2011

Schaustellergottesdienst

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Die Schausteller-Seelsorger Pfarrer Horst Heinrich und Pfarrer Martin Fuchs laden die Schausteller heute zum Gottesdienst in der
Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche ein.

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Dez 31 2011

Hugo Haase

Hugo HaaseSeptember 1933 verstarb der Rummelkönig und ist bis heute unter den alteingesessenen Schaustellern als eine unvergessene Person geblieben. Schließlich war er eine der wichtigsten Personen in der Geschichte der Schaustellerei. 1857 ist er in Winsen an der Luhe geboren. Nach seiner Schlosserlehre arbeitete er sich in der Maschinenfabrik Hövermann & Jürgens in Hamburg/Altona zum Firmenleiter hoch. 1880 machte Hugo Haase sich selbständig als Schausteller.
Mit Ideen im Kopf und genauen Konstruktionsplänen die aus eigener Hand entstanden, lies er sich Karussells und Bahnen bauen. Zahlreiche Kirmesgeschäfte wie Toboggan, Berg- und Talbahnen, Figur-8-Bahn, Karussells usw. wurden für seinen Schaustellerbetrieb gebaut und auf die Reise geschickt. Nicht zu vergessen ist “Das wandelnde Trottoir” das gleichzeitig 300 Fahrgäste aufnahm oder die “Krinoline” die mit Muskelkraft von innen heraus in Schwung gebracht wurde. Mit eigenen Dampfmaschinen wurde der Strom für seine Geschäfte erzeugt und stellten sich zugleich Konkurrenzlos dar, als einzige mit elektrischer Beleuchtung formierten sie sich zum Publikumsmagnet.  So um 1914 war die Fa. Haase mit 25 Geschäften innerhalb Deutschlands unterwegs.
Als Geschäftsmann versuchte er mit teilweise eigenwilligen Methoden seine Geschäfte unter zu bringen. So hatte Herr Haase für mehrere seiner modernen Fahrgeschäfte im Vorfeld Werbung gemacht, dadurch war es der Volksfestverwaltung unmöglich geworden ihm Absagen zu erteilen. So gegen 1920 wurde seine Neuentwicklung die erste hölzerne Wasserbahn fertig gestellt und ging auf die Reise. Nach seinem ableben wurde die Firma im kreise der Familie weitergeführt verkümmerte aber im laufe der folgenden Jahre.

Anzeige:  Literatur zum Thema
 Hugo Haase – Karussellkönig aus Winsen / von Darijana Hahn
Volksbelustigung / von Florian Dering

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