Jan 25 2012
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….. sind viele Neuzeitfahrgeschäfte. Immer rasanter werden die Fahrten immer aufwendiger die Karussellkonstruktionen. Die Industrie läst sich immer was neues einfallen.
Jan 25 2012
….. sind viele Neuzeitfahrgeschäfte. Immer rasanter werden die Fahrten immer aufwendiger die Karussellkonstruktionen. Die Industrie läst sich immer was neues einfallen.
Jan 20 2012
Gegenwart, Vergangenheit oder Zukunft alles zu haben. Vollkommen Zeitlos stellen sich Volksfeste zur Schau und befriedigen jeden Geschmack.
Jan 12 2012
Es ist Reisetag und alle sind schon am Morgen nervös. Mutti schickte mich schon früh aus dem Wohnwagen um ungestört packen zu können. In den Küchenschränken werden Kissen geschoben damit das Geschirr heile bleibt. Der Wohnzimmertisch wird auf den Kopf gestellt. Die Lampen und der Fernseher kommen aufs Bett. Die Schränke werden mit Splinte gesichert, dass ist sicherer da kein Schrankschloss dem ewigen gerüttle der Straßen stand halten würde.
Als Stromkabel und die Schläuche entfernt, Veranda und Erker eingeschoben waren, hängte Vati den Wohnwagen an die Zugmaschine an. Er rangierte den Wohnwagen zum Mittelbauwagen hin und hängte diesen auch noch ran. Da ist der Zug zwar sehr lang, aber das spart Zeit und Geld weil nur eine Tour ansteht. Noch einen letzten Blick über den Platz und schon geht es los.
Ich sitze bei Mutti im Pkw und hinten dran der Kassenwagen. Vati fährt mit der Zugmaschine, hintendran eben unser Wohnwagen und der Mittelbauanhänger worauf das ganze Karussell verladen ist. Hoffentlich geht alles gut sagt Mami, da die Straßen in einigen Ortschafften ziemlich enge sind. Aber Mutti, sagte ich, Papa kommt doch immer heile an, darauf Mama, du hast ja recht, ich mache mir eben nur meine Sorgen. Auf den neuen Platz angekommen suchte Mama den Platzmeister um zu erfahren wo unser Karussell und der Wohnwagen eingeteilt sind. Als das alles geklärt war kam auch Vati schon mit seinen Zug an. Als erstes rangierte er immer den Wohnwagen ein und erst danach stellte er den Mittelbau an richtiger Stelle hin. Du bist mal wieder wild durch die Gegend gefahren, sagte Mami mit einen Lächeln im Gesicht, warum ist wieder einmal eine Schranktür aufgegangen. Ja, sagte Mami, dieses mal leider der Küchenschrank das ganze Zucker und das Mehl ist in der Küche verstreut.
Los komm sagt Mami wir melden dich in der Schule an. Dieser Gang fällt mir doch immer wieder schwer. Im Sekretariat kannte mich die Direktorin noch vom letzten Jahr und setzte mich auch in die gleiche Klasse. Das ist schön so da kenne ich noch ein paar Freunde. Im Klassenzimmer angekommen fing die ganze Klasse an zu jubeln hurra hurra die Kirmes ist wieder da. Hallo wie geht es dir, wo wart ihr überall, habt ihr noch euren Hund, Fragen über Fragen, die Klasse war außer Rand und bannt. Nach einer ganzen Weile meldete sich der Lehrer und sagte, so Kinder nun wieder zum Unterricht. So wunderbar wird man nicht in jeder Schule aufgenommen. Manchmal sind die Schüler sehr zurückhaltend, mit denen muss man erst einmal warm werden. Aber bei der Abreise sind dann die meisten wieder traurig und hoffen das ich im nächsten Jahr wieder komme.
Auf dem Festplatz kennen sich die meisten Schausteller und deren Kinder, da man öfters auf dieser oder jener Kirmes zusammensteht. Wegen der Schule muss ich rechtzeitig zu Bett, da ist die Kirmes immer noch geöffnet und einiger Kirmeslärm durchdringt den Wohnwagen. Aber daran hab ich mich gewöhnt da fällt das Einschlafen nicht schwer. Ja so ist mein Leben, ständig die Schule wechseln, ewig neue Freunde kennen lernen, immer in einer anderen Gegend. Außer während der Winterpause da sind wir Zuhause in unserer Heimatstadt und Leben im Haus.
Wenn der Winter vorbei ist, sind alle wieder froh und Glücklich die Wagen anhängen zu können um auf Tour zu gehen. Selbst unser Hund freut sich wenn es wieder los geht. Nur die Oma ist traurig denn sie bleibt Zuhause und fährt nicht mehr mit.
Oft werde ich gefragt ob mir das Leben im Wohnwagen gefällt und ich nicht lieber an einen festen Ort bleiben würde. Nein niemals, auf der Reise lebt man anders, lernt viele Leute kennen, hat viel zu sehen, dass ist interessanter als das Leben an einen festen Ort.
Jan 06 2012
Erstaunlich was so mancher auf der Kirmes anstellt um einen neuen Rekord aufzustellen. Hier nur mal drei von vielen Rekordversuchen:
Keinen Eintrag ins Guinness−Buch – Sechzig Tage bis zu 10 Stunden stürzten sich Stefan Seemann und Bruder Michael Dirschedl aus 56 Meter Höhe Freefall−Tower in die Tiefe. Der Rekord wurde leider nicht ins Guinness−Buch eingetragen, weil dort nur Achterbahn.− und Riesenraderrekorde akzeptiert werden.
Achterbahnrekord – Der 61−ährige Amerikaner Richard K. ist mit rund 20.000 Runden Achterbahn innerhalb der letzten vier Jahre überdurchschnittlich viel gefahren.
Stefan in der Überschlagschaukel – Bei Schlag den Raab “(anno)vierte Staffel” mit Heiko als Gegenspieler behauptete sich Steffan als Chämp. Verrückt war Stefan ja schon immer, aber ein Match in der Überschlagschaukel hätte ihm bestimmt keiner zugetraut……
Jan 02 2012
Inzwischen dürfte der Kater als bittere Nebenerscheinung der Silvestenacht Vergangenheit sein und man kann sich wieder auf das neue Jahr freuen. 2012 soll auch wieder ein Jahr für die Schausteller werden, die Vorbereitungen hierfür laufen auf Hochtouren. Mit der Fußball Europameisterschaft welche vom 9. Juni bis 1. Juli aus Polen und der Ukraine im TV ausgestrahlt wird haben die Veranstalter und Schausteller eine harte Nuss zu knacken. Hat sich doch gezeigt dass Fußßball ein starker Abwerber der Volksfestbsucher ist.
Dez 31 2011
Die Schausteller-Seelsorger Pfarrer Horst Heinrich und Pfarrer Martin Fuchs laden die Schausteller heute zum Gottesdienst in der
Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche ein.
Dez 31 2011
September 1933 verstarb der Rummelkönig und ist bis heute unter den alteingesessenen Schaustellern als eine unvergessene Person geblieben. Schließlich war er eine der wichtigsten Personen in der Geschichte der Schaustellerei. 1857 ist er in Winsen an der Luhe geboren. Nach seiner Schlosserlehre arbeitete er sich in der Maschinenfabrik Hövermann & Jürgens in Hamburg/Altona zum Firmenleiter hoch. 1880 machte Hugo Haase sich selbständig als Schausteller.
Mit Ideen im Kopf und genauen Konstruktionsplänen die aus eigener Hand entstanden, lies er sich Karussells und Bahnen bauen. Zahlreiche Kirmesgeschäfte wie Toboggan, Berg- und Talbahnen, Figur-8-Bahn, Karussells usw. wurden für seinen Schaustellerbetrieb gebaut und auf die Reise geschickt. Nicht zu vergessen ist “Das wandelnde Trottoir” das gleichzeitig 300 Fahrgäste aufnahm oder die “Krinoline” die mit Muskelkraft von innen heraus in Schwung gebracht wurde. Mit eigenen Dampfmaschinen wurde der Strom für seine Geschäfte erzeugt und stellten sich zugleich Konkurrenzlos dar, als einzige mit elektrischer Beleuchtung formierten sie sich zum Publikumsmagnet. So um 1914 war die Fa. Haase mit 25 Geschäften innerhalb Deutschlands unterwegs.
Als Geschäftsmann versuchte er mit teilweise eigenwilligen Methoden seine Geschäfte unter zu bringen. So hatte Herr Haase für mehrere seiner modernen Fahrgeschäfte im Vorfeld Werbung gemacht, dadurch war es der Volksfestverwaltung unmöglich geworden ihm Absagen zu erteilen. So gegen 1920 wurde seine Neuentwicklung die erste hölzerne Wasserbahn fertig gestellt und ging auf die Reise. Nach seinem ableben wurde die Firma im kreise der Familie weitergeführt verkümmerte aber im laufe der folgenden Jahre.
Buchtipps:
Hugo Haase – Karussellkönig aus Winsen / von Darijana Hahn
Volksbelustigung / von Florian Dering
Dez 26 2011
Gegenwart, Vergangenheit oder Zukunft alles vereint sich. Vollkommen Zeitlos stellen sich Volksfeste zur Schau und befriedigen jeden Geschmack.
Dez 25 2011
Schausteller sind Gewerbebetriebe die in der Regel im Familienverband eigene Geschäfte in den bereichen Reisegaststätten, Ausspielungsgeschäfte, Verkaufsgeschäfte, Fahrgeschäfte, Imbiss und Ausschankbetriebe, Schau- und Belustigungsgeschäfte betreiben.
Diese Geschäfte sind transportabel und werden auf durchschnittlich 22 Volksfesten während einer Saison aufgebaut. Die Saison erstreckt sich über ungefähr 250 Tage, wobei in der Regel nur an 120 Spieltagen Umsätze erzielt werden. Wegen dieser Mobilität müssen sie in Wohnwagen leben, mit dehnen ca. 5000 Km zurück gelegt werden.
Schaustellerbetriebe müssen wie ortsansässige Betriebe nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt werden. Daher sind Schausteller mit zusätzlichen Problemen belastet, da diese sich zusätzlich um einen Standplatz bemühen müssen.
Viele Betriebe beschäftigen während der Saison zusätzliche Arbeits− Aushilfskräfte die in Wohnabteile mit auf der Reise genommen und beköstigt werden. Nach Beendigung der Saison fahren Schausteller und ihre Angestellten zum festen Wohnsitz zurück, sie sind also sesshaft, der Beruf fordert nur eine zeitliche Mobilität.
Außerhalb der Saison sind Schausteller mit Restaurationsarbeiten und Betriebswirtschaftlichen Tätigkeiten für die nachfolgende Saison beschäftigt.
Dez 07 2011
Die Anfänge beginnen als Drehorgel. Erweiterungen durch den Einbau mehrerer Musikinstrumente brauchten einen höheren Kraftaufwand und benötigten zunächst Unterstützung durch die kraft erzeugende Dampfmaschine, später mit Elektromotor angetrieben. Mit aufwändigen Schnitzereien wurden die Orgelfassaden der Umgebung in der sie betrieben wurden angepasst. Walzen versehen mit Beschriftung sorgten für Erzeugung der Töne. Die Orgelpfeifen brauchten Luft, die ebenfalls über die Walze gesteuert wurde. Damit die Auswahl der Lieder nicht eintönig blieb hat man die Walzen ständig neu bestiftet. Später wurden die Konzertorgeln mit Lochstreifen betrieben, was wesentlich einfacher und kostengünstiger war gegenüber den Walzenbetriebenen Orgeln. Durch die praktische Handhabung sind zumindest die in der Schaustellerbrange betriebenen Walzenorgeln umgerüstet worden. Trotz der Verdrängung der Orgeln durch den Lautsprecher sind immer noch Kirmesorgeln auf div. Volksfesten zu finden. Die bekanntesten Orgelhersteller waren Ruth & Söhne, Giovanni Bacigalupo, Gebrüder Bruder, Gavioli und Limonaire.
Nov 29 2011
Schausteller mit Leib und Seele betreibt Fahrgeschäfte der Superlative.
Im Reportuar der Firmengeschichte stehen diverse Karussells, Riesenräder und Achterbahnen.
Seit rund dreißig Jahren liegt die Leidenschaft in erster Linie bei den Achterbahnen. Immer einer Klasse voraus ließ sich der Schausteller als erster Loopingbahnen vom einer bis zum Viererlooping bauen.
Die größte und spektakulärste Achterbahn ist der Euro Star, der als Inverted Coaster die Größte transportable Bahn der Welt ist. 12 Millionen wurden dafür eingeplant, hat aber im enddefekt 16 Millionen an Investitionen verschlungen. Der Inverted Coaster ist eine Achterbahn mit hängenden Gondeln bei dem die Füße frei schwebend aus den Gondeln baumeln um den Effekt des Magenkribbelns zu verstärken. Auch im Bereich Riesenrad ist der Name Bruch ein Garant fär Attraktivität.
Einige Fahrgeschäfte des Schaustellerbetriebes:
Inverted Coaster (Achterbahn)
Technische Daten:
Streckenlänge: 844 m
Höhe: 30,15 m
Grundfläche: 83 x 43 m
Fahrzeit: 46 Sek.
Züge: 4, a 28 Plätze
Kapazität: 2880 Pers. pro Std.
Geschwindigkeit: 81 km/h
Längsneigung: 45°
Querneigung: 121°
Vertikalbeschleunigung: 5,2g
Querbeschleunigung: 0,6g
Längsbeschleunigung: 0,8g
Viererlooping (Achterbahn)
Technische Daten:
Grundfläche: 80 x 33 m
Höhe: 33,53 m
erste Abfahrt: 30,53 m
Schienenlänge: 996 m
Spurweite: 90 cm
Geschwindigkeit: 86 km/h
Besatzung: 5 Züge, 6−gliedrig, 24 Personen pro Zug
Kapazität: 2800 Personen/h
Antrieb: Friktionsantrieb
Gewicht: 720 t
Durchmesser der Loops: 1: ca. 26,5 m
2: ca. 24,5 m
3: ca. 13 m
4: ca. 11 m Max.
Beschleunigungswerte:
vertikal: 6,5 g
lateral: 1,1 g
horizontal: − 0,8 g
(Achterbahn)
Technische Daten:
Grundfläche: 85 x 32 m
Höhe: 35 m
Schienenlänge: ca. 1.000 m
Gewicht: 650 t
Anschlusswerte:
Licht: 130 KW
Kraft: 120 KW
(Coaster−Achterbahn)
Technische Daten:
Baujahr: 2001
Maße: 44 x 21 x 15,5 m
(Karussell)
Technische Daten:
Front: 20 m
Tiefe: 21 m
Höhe: 15 m
Anschluss:
Kraft: 60 kW
Licht: bis 90 kW
(Riesenrad)
Technische Daten:
Hersteller firma: Nauta−Bussink (NL)
Grundfläsche: 42 × 6 / 21 m
Höhe: 53 m
Baujahr: 1994
Nov 19 2011
Titel − Autor/Verlag − Eventueller Preis DM/€/$ − Erscheinungsjahr
Nov 13 2011
Die Bayernkurve ist ein Schienengebundenes Karussell.
Bestückt mit einem Zug deren Chaisen in Form von Bopschlitten gestaltet ist. Meist bilden 16 miteinander verbundene Chaisen einen Zug der durch einen Antriebswagen in Bewegung gebracht wird. Mit einer Kreisfahrt über einen Hügel und das mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 60 Km/h währe solch Fahrt unerträglich. Also wurden mittels einer elektronischen Technik die Chaisen abgesenkt und legten sich in die Kurve, was dazu führte dass die Fahrt angenehmer wurde aber trotzdem an Rasantheit nichts einbüßen musste.
1965 wurde das erste Modell von der Firma Schwarzkopf fertig gestellt. Es entwickelte sich zu einem Erfolgversprechenden Karussell, ein wahrer boom brach aus. Die Nachfrage bei Fa. Schwarzkopf war groß, Europaweit wurden etliche Modelle verkauft. Es dauerte nicht lange da waren ca. 10 Bayernkurven allein in Deutschland vertreten.
Auch in der ex DDR wurde die Bayernkurve als Staatliches Geschäft im Plänter Wald feststehend betrieben.
Bis auf wenige Ausnahmen bestand die Gestaltung in winterlicher Aufmachung als offenes Geschäft ohne Überdachung und war mit seinen 21 Metern Durchmesser ein nicht zu übersehender Blickfang.
1978 ging die letzte Bayernkurve aus dem Werk und wurde nach neun jährigen Einsatz ins Ausland verkauft. Seit dem ist in Deutschland solch eine Anlage als Bayernkurve nicht mehr vertreten.
Allerdings besteht auch heute noch ein Karussell in annähernd ähnlicher Bauweise unter der Betitelung “Rund um den Tegernsee” mit geschlossenem Gondelkreis und bereist unter anderem die Münchner Wies‘n.
Okt 29 2011
Faszienierend sind Karusselle die sich über Berg und Tal bewegen. Das auf und ab versetzt den Fahrgast in ein wohliges Lustgefühl, sofern dieser keinen empfindlichen Magen besitzt.
Von einen Elektromotor der sich im Mittelbau befindet werden die Ausleger angetrieben die mittels eines Rades über Führungsschienen laufen. An oder zwischen den Auslegern werden Gondeln, Schlitten oder Schiffe befestigt.
Je nach Geschäftsart sind die Gondeln, Schlitten oder Schiffe starr oder beweglich.
Die Raupenbahn mit starren Gondeln wird während der Fahrt mit einer Plane überstülpt und ähnelt so einer schnell bewegenden Raupe. Die Jaguarbahn oder Musikexpress ebenfalls mit starren Gondeln die zwischen den Auslegern montiert sind, bringen ihren Fahrspaß durch rasanter Geschwindigkeit.
Bei der Seesturmbahn drehen sich die Schiffe die an den Auslegern befestigt sind, so das man mal vorwärts und mal rückwärts fährt.
Die Liebelle ein recht seltenes Exemplar besitzt runde Gondeln die sich während der Fahrt über ungleiche Berge und Täler ständig drehen.
Hoch und runter geschleudert werden die Schlitten bei der der Schlittenfahrt.
Am bekanntesten sind die Walzerfahrten oder deren Abwandlungen wie die Tarantella oder Würfelbahn. Durch das auf und ab der Berge und Täler werden die Gondeln die sich hier auf einer beweglichen Platzform befinden um ihre eigene Achse gedreht. Je nach Gewichtsverlagerung drehen sich die Gondeln schneller oder langsamer, mal recht mal linksherum.
Noch eine art der Berg und Talbahnen ist die Schanze. Über einen Hügel schnellen die Gondeln und springen in die Höhe, mittels eines Dämpfers an den Auslegern setzen die Gondeln wieder sanft auf.
Eine weitere Ausführung der Berg und Talbahnen ist die Bayernkurve, Cortina-Bob oder das Karussell Rund um den Tegernsee. Allerdings sind hier die Gondeln nicht an Auslegern montiert sondern laufen auf Schienen, zusammengesetzt als Zug, mit einen Antriebswagen.

Okt 23 2011
Energie, ohne Strom läuft nix. Volksfeste sind wie Kleinstädte zu betrachten. Da wird Energie für die einzelnen Geschäfte benötigt, ein Neuzeitkarussell mit Hydraulik und aufwendiger Lichtaufmachung kommt mit unter schon auf einen Strombedarf von über 100 Kw. Aber auch hinter den Kulissen geht nichts ohne Energie. Die Wohnwagen, Werkstätten, Wegbeleuchtungen benötigen Energie. Zum teil muss improvisiert werden, da brauch man Wasseraufbereitungsanlagen für die Bewässerung und mitunter komplette Abwasserpumpensysteme für die Entwässerung um einen Reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen zu garantieren. Je nach Größe der Veranstaltung werden oftmals mehrere Trafostationen gesetzt um den Bedarf zu decken.
Okt 08 2011
Hinter der großen Fassade, auf dem die beiden Hauptdarsteller, eine Frau und ein Gorilla malerisch dargestellt wahren, befindet sich das kleine Kirmeszelt. Darin aufgebaut ist eine kleine Bühne. Dahinter sieht man zunächst in einem Kerker eine Frau bekleidet mit einem Bikini stehen.
Zu beginn der Show dämmt das Licht und die Verwandlung dieser Frau beginnt.
Während der Verwandlung geht ein Duft von Tier und Urwald durch das Zelt, was die Show realistisch werden lässt. Nach einigen Minuten ist die Verwandlung vollendet und aus der Bikinifrau ist ein Gorilla geworden.
Und nun zum absoluten Höhepunkt der Show reißt dieses Gewaltige Tier das Zellengitter auf, um sich scheinbar auf uns Besucher zu stürzen. Während dieser Szene, die doch recht schreckhaft ist, ergreifen einige nicht so nervenstarke Besucher die Flucht Richtung Ausgang. In diesem Moment erscheint ein Angestellter des Theaters und drängt den Furchterregenden Gorilla ins Verließ zurück, ein Schuss aus seiner Pistole hallt durch das nunmehr dunkle Zelt, und das schwere Gittertor fällt krachend ins Schloss.
Dies war ein Erlebnis welches mir noch nach Stunden in den Gliedern steckte.
Sep 20 2011
Schausteller müssen mobil sein, daher ist der Fuhrpark ein sehr wichtiger Bestandteil für das Leben auf der Reise…..
Schausteller Zugmaschinen sind die Schmuckstücke der Landstraße und befinden sich meist in einem hervorragenden Zustand.
Sep 14 2011
Spielgeschäfte die heutzutage komplett als Anhänger gebaut werden oder Packwagen die benötigt werden um Karusselle, Bahnen oder Buden zu transportieren, bilden den Logistikbereich der Schausteller.
Oftmals werden offene Anhänger so genannte Rollen zum verladen der Einzelteile benötigt. Damit die Ladungen sicher und Beschädigungsfrei transportiert werden, sind spezielle Gestelle von Nöten.
Möchte man die Zuladung der Anhänger ausnutzen um unnötige Transporte auszumerzen, werden durchdachte teilweise Steckbare Konstruktionen benötigt.
Da solche Anhänger oftmals um die 7000 Km Wegstrecke pro Saison absolvieren müssen, gilt der technisch einwandfreie Zustand als oberste Priorität, denn Ausfälle wegen Mängel kann sich keiner leisten.Für Achterbahnen werden mitunter 60 solcher Spezialanhänger zum Transport gebraucht.
Damit bei solch einen enormen Logistikbereich die vielen Anhänger nicht zur großen Abstellproblematik führen, werden diese zum teil als Sohlenteile in die Bahn integriert. Karussellanlagen benötigen einen Antrieb, der in der Regel auf einem Mittelbauanhänger fest montiert ist, der Gesetzgeber spricht hierbei von Fahrbahren Arbeitsmaschinen. Ist der Antrieb durch seine Aufwendigkeit nicht allzu schwer so befinden sich meist noch Dachstuhlaufbauten auf dem Mittelbauanhänger. Das wiederum ermöglicht einen schnelleren Aufbau der Karussellanlage. Können bei Mittelbauanhänger die Gesetzlichen Maße oder Lasten nicht eingehalten werden, benötigt der Anhänger eine Sondererlaubnis die nur durch genaue Überprüfung der Notwendigkeit meist mit Sonderauflagen erteilt werden.
Der Fuhrpark ist für die Schausteller eine Notwendigkeit und belastet den Betrieb mit enormen Kosten in der Anschaffung.
Sep 08 2011
In den früheren Zeiten wurden oftmals Schaustellerwagen mit der Eisenbahn befördert, es sparte Zeit ein und war bequemer.
Die meisten Schaustellerbetriebe besaßen meist nur eine Zugmaschine, hatten aber mehrere Wagen die von Platz zu Platz bewegt wurden. Da bietet sich die Bahnverladung als gute Alternative an.
Fahrzeuge der Schausteller auch die der Zirkusfirmen wurden über Auffahrrampen auf offene Güterwagons verladen. Räder wurden verkeilt und die Wagenaufbauten mit Ketten und Seile festgezurrt. Das Personal der Bahn prüfte das Bahnprofil der Wagen damit keine Komplikationen beim durchfahren der Brücken aufkommen.
Leider ist das heute überhaupt nicht mehr möglich. Güterbahnhöfe haben kaum noch Rampen zum Be- und Entladen, die Tarife sind unerschwinglich geworden und dann kommt noch dazu das die Bahn meistens längere Anfahrzeiten benötigt.
Daher sind die Schaustellerbetriebe auf die Straße umgestiegen. Egal ob Achterbahn, Karussell oder Spielwagen, ja sogar der Zirkus haben der Schiene den Rücken gekehrt. Das ist Ökologisch nicht die ideale Lösung aber enge Termine ließen die Bahn immer unattraktiver werden.